iPhone

Jüngst gab es einige Berichte, dass Apple bald den Forderungen der Konsumenten und der EU nachgibt und bald den USB-C Standard bei seinen iPhones übernimmt. Doch nun gibt es andere Signale. Man sei „noch immer besorgt“, dass eine derartige Regulierung „Innovation eher behindert als fördert – und damit den Verbraucher in Europa und auf der ganzen Welt schadet“, wie Apple am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte. Neun Jahre Lightning Apple ist der letzte große Smartphone-Hersteller, der mit Lightning auf eine eigene Buchse setzt – seit nun neun Jahren. Eine erzwungene Umstellung auf USB-C würde auch das bestehende riesige Lightning-Angebot rund um Kabel, Ladestationen und Accessoires obsolet machen und so letztlich für zusätzlichen Elektroschrott und Verärgerung bei den Kunden sorgen, heißt es bei Apple. Aus Sicht des Konzerns hat die einstige Selbstverpflichtung der Branche dafür gesorgt, dass sich die Zahl der Ladebuchsen von rund 30 letztlich auf drei (Lightning, Micro-USB und USB-C) und inzwischen auf zwei (Lightning und USB-C) reduziert hat. Dies ist praktisch und soll zukünftig das Reisen mit nur einem Ladekabel ermöglichen, da immer mehr Geräte auf den nützlichen Standard setzen. Das iPhone ist im Gegensatz zum Mac und dem iPad das umsatzstärkste Gerät im Portfolio und erlaubt dadurch eine wichtige Sache: den Verkauf von Zubehör. Mit Lightning und dem MFi-Programm hält Apple zwei nicht zu unterschätzende Faktoren in den Händen. Nachdem man bereits alle Mac-Modelle und auch das iPad Pro damit ausgestattet hat, sollte Apple die Option doch zumindest für die Pro-Ausführungen des iPhones anbieten, um den Nutzern ein zusätzliches Kabel zu ersparen. Neben Apple, das im iPhone nach wie vor ausschließlich auf Lightning setzt, müssen auch andere Hersteller sich umstellen, von Micro-USB auf USB-C. Mit USB-C hat Apple bereits Erfahrung, seit 2018 ist das der Standard für das iPad Pro, seit dem letzten Jahr hat auch das iPad Air eine USB-C-Buchse, nun auch das neue iPad Mini. Auf den 18 Seiten des Entwurfes steht laut Süddeutscher Zeitung zudem, dass Anbieter Handys auch ohne beigepacktes Ladegerät verkaufen müssen – seit dem letzten Jahr legt Apple nur noch Kabel bei – nun USB-C auf Lightning – aber keine Netzteile mehr, reduziert damit bereits Elektroschrott und reduziert auch die Umfänge der Verpackungen. Für Apple würde der Umstieg auf USB-C auch Chancen eröffnen, mit dem Standard ergeben sich mehr Möglichkeiten für den Anschluss von Peripherie wie Speichern oder die Steuerung von externen Monitoren, wie unter anderem unser Test des neuen iPad Mini 6 zeigt .

Von luxadmin

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